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Umweltschutz

Earth Day 2020

Gestern war der diesjährige Earth Day.

Eigentlich wollte ich passend zum gestrigen Tag dann mal ein bisschen Müll sammeln (habe ich schon lange nicht mehr gemacht; der Koblenzer Dreck-Weg-Tag 2020 wurde ja Corona-bedingt abgesagt), musste dann aber meinen entsprechenden Lauf aufgrund von ganz unschönen Magenkrämpfen abbrechen.

Aufgeschoben ist aber ja nicht aufgehoben, so dass ich das in der heutigen Mittagspause nachgeholt habe. Also Tüte und einen Handschuh mitgenommen und am Ende der Runde gerade noch einmal den Hasenpfad hoch.

Kleinvieh macht auch Mist, wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich lieber separat mit einer Tüte und dann nur zum Zweck des Sammelns unterwegs bin, als während dem Laufen anhalte und Müll mitnehme. Das passt oft einfach nicht so wirklich für mich.

Aber egal, wie man es letztlich macht:

  • Wenn ihr die Chance habt, nehmt ein bisschen Müll mit.
  • Lasst niemals euren eigenen Müll irgendwo liegen.

In dem Sinne .. auch beim Laufen .. clean your trails. 🙂

Achja, ganz nebenbei habe ich meinen eigenen Segment-Rekord auf dem Hasenpfad noch um 2 Sekunden verbessert .. dachte ich. Aber irgendwie sieht Strava das anders. Da ist die Wartezeit unten in der Fläche mitgerechnet worden. Sehr blöd, aber es ist klar, dass das auf jeden Fall noch etwas geht. 🙂

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Sport

50km rund um Waldbreitbach

Ob es in diesem Jahr überhaupt noch die Möglichkeit geben wird an Ultramarathonveranstaltungen teilzunehmen ist unklar. Aber auch wenn mein Jahreshöhepunkt bereits abgesagt ist, bin ich voll im Training und deswegen gibt es derzeit auch keinen Grund zurück zu stecken.

So bin ich in der vergangenen Woche ins schöne Wiedtal nach Waldbreitbach gefahren und habe mich früh morgens aufgemacht, um meinen ersten 50km-Lauf des Jahres zu absolvieren.

Strecke

Mehr als 1700 Höhenmeter auf 50km rund um Waldbreitbach im Wiedtal.

Ich hatte mir im Vorfeld die Wanderrouten rund um Waldbreitbach angeschaut und wollte eine Kombination aus diesen Wanderwegen hier laufen:

Ich laufe generell ohne GPS-Route auf der Uhr, sondern immer nach einer Kombination aus Markierungen, Gefühl und Orientierungssinn.

Aufgrund der Tatsache, dass in Waldbreitbach nicht nur die Wällertouren und Wiedtaler Erlebnisschleifen nutzbar sind, sondern auch der Wiedweg und der Westerwaldsteig kreuzen, fand ich die Beschilderung teilweise eher verwirrend als klar.

Das hat dazu geführt, dass ich nach einem Kilometer direkt mal falsch abgebogen bin 🙂 und ich somit die Katzenschleif-Runde nicht wirklich abgelaufen bin.

Das tat dem Ganzen aber keinen Abbruch, da ich mich rund um Waldbreitbach recht gut auskenne. Orientierung und Streckenkenntnis ist immer besser als Markierungen.

Ich gehe zwar nicht davon aus, aber sollte der Malberglauf in diesem Jahr stattfinden ist das eigentlich mal wieder ein Muss. Der Anstieg hoch zum Malberg ist einfach knallhart (wobei ich nicht die Wettkampfstrecke gelaufen bin) und ein Muss für begeisterte Bergläufer.

Verpflegung

Da ich um 15:30 Uhr einen Termin in Neuwied hatte, musste ich früh starten. Das Auto, das ich am Stadion in Waldbreitbach geparkt hatte, war dabei mein Verpflegungspunkt. Das hat so funktioniert, wie gedacht.

Leider ist mir erst vor Ort aufgefallen, dass mein Trinkschlauch eingerissen ist, so dass ich das benötigte Wasser in Flaschen mitnehmen musste. Entsprechend froh war ich, dass ich mehrere Verpflegungsstops eingeplant hatte.

Für die etwas mehr als 50km blieben mir am Ende also 7h Zeit. Durchaus herausfordernd, aber so soll es ja auch sein.

Direkt zum Fazit

Ich verzichte hier mal auf einen „Streckenbericht“. Ihr habt die Route und die Links zu den Wanderwegen. Das sollte reichen. Am Ende kann ich nur sagen, dass ich sehr zufrieden war.

  • Die Streckenplanung ging mehr oder weniger auf (zu Beginn, falsch abgebogen, aber das war nicht schlimm, ganz am Ende zeitlich bedingt etwas abgekürzt).
  • Die Verpflegung hat gepasst, wenn man bedenkt, dass ich pro Etappe weniger Wasser dabei hatte, als ich eigentlich wollte.
  • Ich konnte mich gut an das Wetter anpassen. Los ging es bei 2°C und um 15 Uhr waren es dann 25°C in der Sonne.

Kurzum: ein richtiger guter Lauf. 🙂

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Sport

100 Gipfel in 100 Tagen

Vorab: Ich wohne in Koblenz. Da ist es mit Gipfeln im Sinne von 3000er in den Alpen nicht so weit her, aber trotzdem kann man hier natürlich am höchsten Punkt eines Berges stehen.

Mein Hausberg ist der Kühkopf. Nichts Wildes, aber hier kann man schon 300hm in einem Rutsch, und wenn man will in nur 3km Strecke, nach oben laufen.

Ich wollte schon vor ein paar Jahren mal 100 Berge hier in der Region besteigen und das aus zwei Gründen:

  1. Höhenmeter im Training.
  2. Ecken belaufen, an denen man noch nicht war.

Das scheiterte dann daran, dass ich mich verletzt habe (wie immer) und dann war die Motivation verflogen.

Jetzt bin ich seit einiger Zeit sehr gut im Training, fühle mich gut und durch meine Teilnahme am Corona Skyrun vom Alex Holl teilnehme bin ich sowieso derzeit was Höhenmeter angeht immer auf der Suche nach schönen Runden mit großem Bergaufanteil.

Kurzum: Mich hindert gerade eigentlich nichts es einfach nochmal anzugehen.

Vom Tag an, an dem ich den ersten Gipfel erklommen habe, habe ich 100 Tage Zeit, um weitere 99 Berge zu besteigen. Ich bin gespannt wie viele Gipfelkreuze ich sammeln kann. Viele gibt es hier ja leider nicht 😉 aber egal. Dann muss ich mich halt auf einem überwucherten Hügel stehen und mich freuen. Querfeldein muss auch mal sein.

Berge

Ich habe einfach bei OpenStreetMap durch die Gegend gescrollt und habe mir da die Berge herausgesucht, die hier rund um Koblenz dargestellt wurden.

Sind das nach irgendwelchen wissenschaftlichen Erkenntnissen verifizierte Berge? Keine Ahnung. Eher nein.

Ist das irgendwie wichtig? Nö.

Wie beweise ich, dass ich auf dem Gipfel war? Gar nicht, wobei ich meine Läufe eigentlich immer bei Strava hochlade, so dass man das am Ende sicherlich irgendwie nachvollziehen könnte, wenn man möchte. Ab und an werde ich sicherlich auch mal ein Foto von einem Hügel machen.

Letztlich ist es einfach eine Challenge, um nicht flach, sondern bergauf zu laufen. Spaß haben ist hier Prio 1.

Liste der Gipfel

Die folgenden Gipfel habe ich im Rahmen dieser Challenge bestiegen.

– noch keine –

Du hast auch Lust?

Wenn du auch Bock auf die Challenge hast, dann schreib mir bei Twitter oder hier als Kommentar im Artikel. Wenn du einen Blog hast und deine Ergebnisse da irgendwie dokumentierst, verlinke ich das hier auch gerne. Ansonsten würde ich das relativ unbürokratisch halten und einfach regelmäßig einen Zwischenstand hier zur Verfügung stellen.

Es gibt letztlich keinen Sieger, weil jeder andere Berge anderer Schwierigkeitsgrade zur Verfügung bzw. als Herausforderung hat. Jeder, der es schafft bzw. versucht kann dann zumindest kurze Zeit von Ruhm und Ehre leben. 😀 Das ist ja auch schon mal was.

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Sport

Absage des WiBoLT 2020

Der Vollständigkeit halber sei es auch nochmal hier erwähnt. Der WiBoLT 2020 in allen Variationen ist abgesagt. Damit werde ich in diesem Jahr auch keine 100 Meilen auf dem Rheinsteig laufen.

Das ist natürlich die absolut richtige Entscheidung, aber für mich natürlich dennoch sehr schade.

Auf der anderen Seite habe ich so natürlich die Chance und vor allem auch die Motivation mich für das kommende Jahr richtig gut vorzubereiten, um die Strecke von Braubach bis Bonn zu schaffen.

Ich wäre in diesem Jahr bereit gewesen und ich hoffe, dass ich das auch im Jahr 2021 sagen kann.

Bis dahin gilt es gut zu trainieren, lange Läufe zu machen und hoffentlich im Laufe des Jahres noch den ein oder anderen richtig langen Wettkampf zu bewältigen.

Mal schauen, was der Rest des Jahres 2020 noch so bringt.

Bleibt gesund.

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Sport

Strecke des SV WiBoLT

Wie bereits geschrieben, starte ich am 12.Juni beim SV WiBoLT, der kurzen Version (short version) des WiBoLT.

Los geht es auf der Marksburg (wer da noch nicht war, sollte dort mal eine Führung mitmachen => klasse!) überhalb von Braubach. Von dort geht es dann, nie enden wollend, auf dem Rheinsteig weiter in Richtung Bonn. Das Ziel ist dann auf dem Bonner Rathausplatz.

Und auch, wenn die Strecke nie über 400 Meter über dem Meer ist, kommen durch die bloße Anzahl der Anstiege am Ende sehr viele Meter bergauf, aber natürlich auch bergab zusammen.

Es ist also nicht nur die lange Distanz, die dem Körper zu schaffen machen wird.

Die Strecke findet man auch hier direkt bei Komoot.de. Die im Bild angezeigte vermutliche Dauer ist gekonnt zu vernachlässigen. 🙂

Die Höhenmeterangabe variiert je nach verwendetem Onlinetool. Klar ist aber .. es sind viele. 🙂

Beim kleinen KoBoLT summierten sich die Höhenmeter laut Strava auf etwa 3600, von Braubach nach Koblenz sind es bereits knapp 900 .. und dann muss man ja noch nach Rengsdorf hoch.

Alles egal, ich rechne mit am Ende etwa 5000 ansteigenden Höhenmetern und entsprechend ist auch das Training ausgelegt.

  • viele Kilometer = gut
  • viele Kilometer mit ordentlich Höhenmetern = besser

Am Ende habe ich für die etwa 100 Meilen auf dem Rheinsteig 48 Stunden Zeit. Und auch wenn mein primäres Ziel letztlich erstmal nur das Ankommen ist, werde ich die Strecke doch mit einer anderen Zielsetzung angehen, da ich es sonst extrem schwierig finde einen sinnvollen Raceplan aufzustellen.

Aber es wäre schon schön, wenn ich nicht mitten in der Nacht ankommen würde, sondern zu einer Uhrzeit, wo mich auch noch der ein oder andere Freund und Bekannte empfangen kann. 🙂

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Sport

Anreisekilometer < Trainingskilometer

Eben bei Twitter.

Bei Twitter lesen.

In der Folge wurde das noch etwas näher „spezifiziert“.

  • Anreisekilometer bezieht sich auf die Kilometer, die man zu Wettkämpfen anreist. Nicht auf den Urlaub.
  • Es wird nur die Distanz berechnet, also nur eine Fahrt.
  • Bei Streckenläufen, wie z.B. dem WiBoLT, bei denen der Start an einem anderen Ort als das Ziel ist, wird die größere Distanz (also entweder Heimatort – A oder Heimatort – B) genommen.

Finde ich eine ganz interessante Sache. So aus dem Bauch heraus betrifft mich das nicht wirklich, da ich ..

  1. .. nur selten an Laufwettbewerben teilnehme
  2. .. zumeist nur an Wettkämpfen hier in der Region teilnehme.

Für das laufende Jahr 2020 werde ich das mal dokumentieren und bin gespannt, was da am Ende bei heraus kommt.

Ich erweitere das Ganze für mich noch folgendermaßen.

  • Wettkampfkilometer zählen nicht zu Trainingskilometern, auch wenn die Wettkämpfe Training für einen anderen Wettkampf sind. (Bei Ultramarathonläufen nehme ich gerne im Vorfeld an kürzeren Ultras teil.)
  • Wenn ich mit dem Auto zum Training anreise, zählen die Anreisekilometer.
  • Wenn ich mit dem Zug zum Training anreise, rechne ich die Kilometer nicht dazu.

Letztlich keine Wissenschaft, aber ggf. am Ende des Jahres ein ganz guter Blick zurück und vielleicht merke ich auch im Sommer, dass ich es noch optimieren kann. Dann mache ich das.

Ich fange einfach mal an. 🙂

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Sport

Fazit des 1.Koblenzer-Trimm-Dich-Pfad-Laufs 2020

So, nun ist er auch schon wieder ein paar Tage rum, der 1.Koblenzer Trimm-Dich-Pfad-Lauf. Am Ende waren wir, aufgrund von vier relativ kurzfristigen Absagen, zu sechst. Vier Wanderer und zwei Läufer.

Das könnte man jetzt als doof empfinden, aber ich habe relativ viele Erkenntnisse gesammelt, die ich beim nächsten Mal beachten werde.

Am Ende war es mir vor allem wichtig überhaupt mal etwas auf die Beine zu stellen. Bei der TuS Koblenz geht es gerade – im sehr positiven Sinne – drunter und drüber. Wir wollen etwas bewegen, den Verein bzw. die Mitglieder aktivieren und Angebote schaffen. Nicht alles ist immer für jeden geeignet und wenn man ehrlich ist ist der Trimm-Dich-Pfad-Lauf auch nicht der einfachste Lauf, den ich bislang mitgemacht habe. 🙂

Am Ende war es für alle Teilnehmer, die übrigens bis auf eine Ausnahme allesamt auch Mitglieder unserer Laufsportabteilung sind, glaube ich ein gelungener Tag und man hat sich darauf verständigt, dass man in diesem Jahr mal wieder mehr gemeinsam machen will.

Das ist das Ziel. Somit bin ich wirklich nicht unzufrieden.

Persönliches Fazit

Ich wäre auch alleine gelaufen, da ich trainieren will und muss. Der Halbmarathon mit 700 Höhenmetern in 2:27h ging mir letztlich ganz gut von der Hand und ich sehe mich persönlich auf einem sehr guten Weg mit Blick auf den WiBoLT 2020, wenngleich da noch sehr viel Arbeit vor mir liegt.

11 Runden auf dem Trimm-Dich-Pfad waren am Ende dann durchaus hart und vor allem der steile Anstieg über die Treppen hat mich immer wieder gefordert, aber von nichts kommt bekanntlich nichts.

Und tatsächlich ist noch eine persönliche Bestzeit auf der Runde dabei herausgesprungen.

Fazit: alles top! 🙂 Das nächste Mal kommt bestimmt.

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Sport

1.Koblenzer „Trimm-Dich-Pfad“-Lauf am 8.3.2020

Am Sonntag, den 8.März 2020 findet der erste Koblenzer „Trimm-Dich-Pfad“-Lauf statt und ich würde mich freuen, wenn du mitlaufen würdest. Das wird sicher toll. 🙂

Einladungslauf

Es handelt sich dabei nicht um einen offiziellen Lauf mit vermessener Strecke, Startnummern und allem Pipapo, sondern um einen Trainingslauf für alle interessierten Läufer.

Du kannst nur mitlaufen, wenn du eine Einladung erhalten hast. Du kannst dich allerdings um eine Einladung „bewerben“, indem du dich per Mail bei mir meldest.

Alles auf einen Blick

Das Ganze ist alles kein Hokuspokus, sondern eigentlich nur der Versuch einige Leute zusammen zu bekommen, um gemeinsam ein wenig zu laufen. Trotzdem gibt es natürlich ein paar nötige und nützliche Informationen. Los geht’s.

Termin und Ort

Strecke

Gelaufen wird auf dem Koblenzer Trimm-Dich-Pfad. Die Runde ist zwei Kilometer lang und weist etwa 45 Höhenmeter auf.

Das Höhenprofil wirkt krasser, als es ist. Einmal relativ schnell bergab, danach recht steil bergauf und dann gewellt zurück in Richtung Ziel mit einem knackigen letzten Anstieg.

Der Trimm-Dich-Pfad existiert auch als Strava-Segment.

Die Runde ist nicht einfach, aber auch für Anfänger zu schaffen.
Da nicht jeder sofort einen Halbmarathon laufen kann, werden mehrere Distanzen angeboten.

  • 4km-Einsteigerlauf = 2 Runden mit ~90hm
  • 10km-Lauf = 5 Runden mit ~225hm
  • Halbmarathon+ = 11 Runden mit ~450hm

Wie bei jedem Lauf muss natürlich nicht durchgängig gesprintet werden. Jeder läuft sein Tempo und auch gehen/wandern ist erlaubt.
Jeder bringt die gewählte Distanz so hinter sich, wie es der aktuelle Leistungsstand zulässt.

Bitte beachte, dass ein Zeitlimit von 4h existiert. Um 14:00 Uhr wird also der Versorgungspunkt (VP) am Start/Ziel abgebaut. Wer dann noch weiter laufen möchte kann das natürlich gerne tun. 🙂

Die Zeit wird per Hand gestoppt oder anders gesagt .. jeder stoppt seine Zeit im Notfall selbst.

Teilnahme

Wie bereits gesagt ist eine Teilnahme nur per Einladung möglich. Wenn du keine Einladung erhalten hast, aber teilnehmen möchtest schicke doch bitte eine Mail an benjamin [punkt] klaile [klammeraffe] tuskoblenz [punkt] de. Ich werde Kontakt zu dir aufnehmen.

Was sonst noch so fehlt ..

Des weiteren gelten die folgenden Punkte.

  • kein Startgeld, da Freundschaftslauf, aber es existiert eine Spendenbox
  • Urkunde mit Angabe von Distanz und Zeit auf Wunsch vor Ort erhältlich, bitte vorher Bescheid geben 🙂
  • Verpflegung wird gestellt (Wasser, Bananen, Cracker), so lange der Vorrat reicht
  • Eigenverpflegung kann deponiert werden
  • es gibt keine Duschmöglichkeit (wir befinden uns im Wald)
  • wenn du nicht in der Teilnehmerliste auftauchen willst, dann sag bitte Bescheid
  • wenn du nicht auf Fotos erscheinen möchtest, dann sag mir bitte Bescheid

Haftungsausschluss

Finde ich ja immer nervig, wenn so etwas sein muss, aber hey .. so ist es leider.

Kurzfassung: Wer mitläuft tut dies auf eigene Verantwortung. Wenn du mitlaufen möchtest brauchst du eine Einladung, entsprechend werden wir Kontakt per Mail haben und dort klären wir dann alles weitere.

Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme bzw. Teilnahme. 🙂

Teilnehmer

  • Benjamin Klaile, Halbmarathon
  • Gisela von Canal, 10km + x
  • Marcel Günther, 10km + x
  • Elisabeth Berger, 10km
  • Jannis Müller
  • Chantal Bickert
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Sport

WiBoLT 2020 – ich bin dabei

Seit der ersten Ausgabe des WiBoLT (Wiesbaden-Bonn-Long Trail) im Jahr 2013 war ich wie gefesselt. Ich hatte erst kurz davor angefangen wieder regelmäßig zu laufen und war extrem weit davon entfernt 320km über den Rheinsteig zu laufen. Aber mich hat dieser Lauf, die Teilnehmer, die Idee den Rheinsteig in einem Rutsch von Süden nach Norden zu Fuß zu bewältigen einfach fasziniert. Und das ist auch heute noch so.

100 Meilen auf dem Rheinsteig

Ich werde in diesem Jahr auf der kurzen Version des WiBoLT an den Start gehen. Ja, der Lauf heißt wirklich SV-WiBoLT, für „short version“. Ist halt so. 😀

Offiziell sind es 100 Meilen von der Marksburg in Braubach bis nach Bonn auf den Rathausplatz. Wahrscheinlich sind es ein paar Kilometer mehr, aber die machen es dann auch nicht mehr aus.

Der „eigentliche“ WiBoLT startet, wie der Name ja schon sagt, in Wiesbaden und fordert von den Teilnehmern die Bezwingung von 320km, also 200 Meilen Strecke mit insgesamt fast 12000 positiven Höhenmetern. Die Teilnehmer haben für diese Herausforderung 90h Zeit. Irgendwann schaffe ich das auch, aber nicht in diesem Jahr.

Für den SV-WiBoLT stehen immerhin 48 Stunden zur Verfügung. Das ist auch der Grund, warum ich mir diese Herausforderung zutraue. Ich habe Zeit. Ich schaffe das.

Kleiner KoBoLT 2018

Im Jahr 2018 habe ich mir bereits einen kleinen Traum erfüllt, als ich die 100km-Version des kleinen KoBoLT von Rengsdorf bis nach Bonn-Oberkassel erfolgreich beendet konnte.

103,77km, mit 3624 Höhenmetern in 21:24 Stunden.

Für Details zum Lauf besuche mich bei Strava.

Ich kenne den Rheinsteig von Braubach aus in Richtung Norden im Prinzip wie meine (nicht existente) Westentasche. Nicht jede Ecke, nicht jeden Stein, aber ich kenne das Profil, weiß wann ich mir welche Körner aufsparen muss.

Ich denke, dass ich es in Kombination mit dem durchaus großzügigen Cut-Off schaffen kann. Gute Vorbereitung vorausgesetzt.

In meinem Kopf habe ich bereits einen groben Race-Plan, den ich im Rahmen meiner Vorbereitung weiter ausarbeiten werde.

Vorbereitung

Ich werde versuchen meine Vorbereitung auf den WiBoLT so gut bzw. so sinnvoll, wie es geht, zu dokumentieren. Ich bin kein Experte in diesen Sachen, sondern werde wahrscheinlich ein gutes Beispiel für die Probleme eines Alltagssportlers darstellen. 🙂

Trotzdem habe ich mir bestimmte Kennzahlen und Meilensteine herausgepickt, an denen ich arbeiten will, um mein Ziel zu erreichen. Dazu gehört nicht nur das Sammeln von Kilometern und Höhenmetern, sondern auch die Verlust von Kilos, sowie die allgemeine Stärkung meines Körpers.

Mittlerweile bin ich in etwa zwei Monate in der Vorbereitung. Aufgrund der Tatsache, dass ich 2019 ein verletzungsbedingtes Seuchenjahr der Extraklasse hatte, starte ich vielleicht nicht ganz von 0, aber doch von sehr weit unten. Aus dem Grund ist mein Training derzeit auch eher dosiert, damit ich nicht in die Falle der Überbelastung tappe.

Einen ersten Rückblick werde ich Anfang März geben.

Das Ganze ist offensichtlich kein Selbstläufer und ein Risiko. 100 Meilen zu laufen bzw. dafür zu trainieren ist auf unterschiedlichen Ebenen herausfordernd. Körperlich, mental, wie auch sozial.

Ich bin sehr gespannt, wie es mir gelingen wird. Die Unterstützung meiner Familie habe ich. 50% sind also schon mal im Sack. 🙂

Helfer in der Ruppertsklamm gesucht

Am Ende liegt mir noch eine Sache am Herzen.

In den letzten Jahren war ich immer gemeinsam mit Petra und Olaf verantwortlich für den Verpflegungspunkt am oberen Ende der Ruppertsklamm. Das waren immer tolle Nächte, die wir uns da um die Ohren gehauen haben. Meistens war ich dann von Donnerstag früh am Morgen bis Freitag Abend durchgängig wach und am Ende total am Arsch, aber es hat sich jedes Jahr gelohnt.

Im Prinzip haben wir jedes Jahr das gleiche von den Läufern gehört. „Wahnsinn“, „Großartiger VP“, „Vielen, vielen Dank“. Und in meinen Augen zu Recht, weil wir uns da jedes Jahr wirklich voll aufgeopfert haben.

In diesem Jahr kann ich leider nicht helfen, da mein eigener Lauf ja freitags um 12:00 Uhr startet. Aufbauen passt und ein bisschen quatschen passt immer, aber mehr geht dann leider nicht.

Aber trotzdem fehlt da jetzt eine Person und vielleicht habt ihr ja Bock da mitzuhelfen?

Aus dem Grund auch an dieser Stelle mal der Aufruf .. meldet euch als Helfer. Trinken und Essen gibt es ausreichend (und Kugels Backwelt hat jedes Jahr sensationelle Backwaren am Start .. also keine Sorge, dass ihr da aus Versehen abnehmt. Das passiert aus Erfahrung … nicht!).

Und wenn euch die Ruppertsklamm zu weit weg ist .. meldet euch doch mal beim Michael. Es gibt ja zig weitere VPs, an denen man unterstützen kann. Vielleicht wohnt ihr ja auch am Rheinsteig und habt Lust in eurem Garten einen Überraschungs-VP einzurichten? Nehmt Kontakt auf. Ohne Helfer haben es die Läufer noch schwerer das Ziel zu erreichen. Die dankbaren Blicke und Worte der erschöpften Halbzombies werden Dank genug sein. Glaubt mir.

Einfach hier einen Kommentar schreiben oder mich bei Twitter anschreiben.

Und jetzt? Jetzt geht es halt irgendwie los mit dem Training. Ich hab Bock. 😀

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Ehlscheid #everySingleStreet

Im Jahr 2018 hatte ich mir mal zum Ziel gesetzt alle Straßen in Koblenz abzulaufen. Das hat dann aus unterschiedlichsten Gründen (Disziplin, Verletzungspech, schlechtes Zeitmanagement und am Ende dann auch fehlende Motivation) nicht wirklich geklappt.

Anfang 2019 sah ich dann dieses Video. Rickey Gates läuft jede Straße in San Francisco ab oder wie es so schön kurz auf seine Website zu lesen ist

San Francisco…………..November 1 to December 15, 2018…………..40 days and nights……………..1200+ miles

Spätestens dann war der Gedanke wieder da mein eigenes, lokales Projekt erneut zu starten. Leider war das Jahr 2019 verletzungsbedingt die reinste Seuche, so dass ich erst rund um Weihnachten wieder anfangen konnte zu laufen.

Kleinere Brötchen

Koblenz ist keine riesige Stadt, aber trotzdem summiert sich die Laufstrecke und eigentlich bin ich auch nicht der allergrößte Aspahltfan. Ich laufe lieber im Wald bzw. mindestens mal hoch und runter. Aus dem Grund habe ich meine Ziele erstmal etwas kleiner gesteckt und am vergangenen Samstag dann endlich das erste davon erreicht.

Auch wenn ich jetzt schon fast zwei Jahrzehnte nicht mehr in meinem Heimatdorf wohne, bin ich doch noch häufig da. Meine Eltern wohnen in Ehlscheid und es ist und bleibt einfach das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Ich mag es einfach.

Wahrscheinlich bin ich schon im Jahr 1990 alle Straßen des Örtchens mit dem Rad abgefahren. Jedenfalls war ich immer unterwegs, aber wirklich aufgezeichnet habe ich das natürlich nie.

Am Samstag war es dann soweit und nach etwas mehr als 20km war ich zufrieden wieder im Elternhaus und habe das erste meiner 2020er-Ziele abgehakt.

Ich empfehle euch allen euch euren Ort, Stadtteil oder vielleicht ja auch die Stadt auszugucken und dann einfach mal los zu legen. Offensichtlich muss man das ja nicht alles in einem einzigen Lauf erledigen.

Aber wenn man seine Heimat kennen lernen will, dann schadet es ja auch nicht, wenn man überall mal vorbei geschaut hat. 🙂