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G1 Grüngürtel-Ultra 2022

Eigentlich sollte der Lauf über den Kölner Grüngürtel Anfang Januar 2021 stattfinden. Offensichtlich war das aus pandemischen Gründen nicht möglich, so dass der Wettkampf um ein Jahr verschoben wurde.

Finisher-Medaille und Belohnungsbier. 🙂

Der Grüngürtel-Ultra verläuft über den Wanderweg G1 über den Kölner Grüngürtel. Gestartet wurde in Köln-Mülheim. Von dort lief der eine Teil der Teilnehmer die 63km lange Strecke gegen den Uhrzeigersinn (gerade Startnummern) und der andere Teil mit dem Uhrzeigersinn (ungerade Startnummern).

Durchaus eine lustige Eigenart und in Corona-Zeiten natürlich auch mit Vorteilen, da die Anzahl der Menschen auf einem Haufen dadurch etwas reduziert wird. Pünktlich um 8:30 Uhr wurden ging es los.

Rund um Köln

Die Strecke ist weitestgehend flach, was mir sehr zu Gute gekommen ist. Ich war nämlich maximal untrainiert, weil ich ehrlich gesagt bis Mitte Dezember schlicht vergessen hatte, dass ich bei der Veranstaltung angemeldet bin. 😀

Alle Details direkt bei Strava.

Nach ein paar wenigen Laufeinheiten vor dem Startschuss ging es dann früh morgens nach Köln. Seit langer Zeit mal wieder ein Wettkampf und sogar mit recht vielen Leuten, aber im Startbereich mit Masken und auf der Strecke hat sich das Ganze ja dann auch verlaufen. 🙂

Für den ersten Marathon hatte ich gute Quasselgruppen, so dass ich etwa im 6er-Schnitt die ersten zwei Drittel der Strecke hinter mich brachte. Mir war allerdings schon klar, dass ich das Tempo nicht durchhalten würde können. Also der Gruppe adé gesagt und das Tempo stark reduziert. Die Hüfte machte sich auch ab und an bemerkbar und so fand ich mich relativ schnell gehend wieder.

Tja, die letzten 18km waren dann einfach nur noch eine Qual. Fast drei Stunden für den dritten Halbmarathon, aber letztlich ist das egal. Für mich war wichtig, dass ich das Ziel erreicht habe. Das dauerte nun zwar etwas länger und ich war wie gesagt auch mehr gehend als laufend unterwegs, aber Finish ist Finish.

Ich bin zufrieden. 🙂

Ausgekühlt

Während des Laufens habe ich es nicht gemerkt, aber im Auto und auf der Fahrt heim habe ich gemerkt, dass ich richtig ausgekühlt war. In der ersten Hälfte des Laufs war das anders. Da wollte ich sogar die Jacke ausziehen, weil ich so geschwitzt habe. Immerhin waren 5°C. Zum Glück hab ich die Jacke angelassen. 😀

In den letzten drei Laufstunden war ich dann viel langsamer, es nieselte ab und an und mir wurde offensichtlich immer kälter. Da muss ich auf jeden Fall irgendwie noch dran arbeiten.

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Einmal Liechtenstein komplett, bitte!

Heute ist der 11.11., Karnevalsauftakt. Auch ich habe eigentlich eine Eintrittskarte für den Auftakt auf dem Koblenzer Münzplatz. Aber ich möchte auch am Dienstag in Urlaub fliegen und nunja .. so ne Covid-Infektion muss halt auch nicht sein.

Aus dem Grund habe ich umdisponiert und ein Laufprojekt umgesetzt, was ich seit einiger Zeit im Kopf hatte.

Einmal quer durch Liechtenstein laufen! 😀

Bitte, was? Ja.

Liechtenstein ist flächenmäßig der sechstkleinste Staat der Erde. Warum also nicht einfach mal durchlaufen? Wer ist schon mal durch ein ganzes Land gelaufen?

Ich bin vor ein paar Jahren mal bei einer Etappe des ~1100km langen Deutschlandlaufs dabei gewesen. Die Distanz dieser Etappe war etwa doppelt so lang wie Liechtenstein von Süden nach Norden misst. Verrückt.

Kurzum: einfach mal machen!

Anreise bis zum südlichsten Punkt

Bereits am Tag zuvor in Österreich angekommen konnte ich relativ entspannt starten .. wenn ich denn rechtzeitig aufgebrochen wäre. Abgestiegen bin ich im Motel Engel, etwas mehr als zwei Kilometer vom Bahnhof in Feldkirch entfernt. Ich war viel zu spät und hatte dann das Glück, dass am Hinweg noch eine Bushaltestelle lag. Also rein in den Bus 11 Richtung Sargans Bahnhof eingestiegen und eine Stunde lang durch das Fürstentum gegurkt. Kostete 8 CHF (fair) und man konnte das super simpel via SBB-App kaufen.

Ankunft dann an der südlichsten Bushaltestelle, Balzers Brückle, und dann erstmal etwa zwei Kilometer in Richtung Süden gelaufen und die ersten Höhenmeter eingesackt.

Nebel, Nebel, überall Nebel .. hier noch in Liechtenstein kurz vor der Grenze.

Hier hätte es dann direkt losgehen können, aber ich hatte mich im Vorfeld bereits dazu entschlossen zuvor noch das Ellhorn zu besteigen. Nicht direkt, sondern über den südlichen Gratweg. Ich war ja nun in der Schweiz und als ich in den Gratweg einbog sollte ich die einzigen wenigen Sonnenminuten des Tages geschenkt bekommen.

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages.
Das Schild weist den Weg und das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Wow! Endlich wieder Berge! Einfach nur geil. Der Weg ist eine absolute Empfehlung. Hier mal ein paar Bilder.

Der Gonzen thront über dem mit Nebel gefüllten Rheintal.
Der erste Schnee ist auch schon da.
Auch für mich als Schisser war der Weg gut geh-/laufbar.

Kurz vor dem Gipfel des Ellhorns kann man dann auch noch einen einfachen Geocache heben (hab ich mir dann nicht nehmen lassen).

Am Gipfel des Ellhorns, der Gonzen im Hintergrund.

Am Gipfel angekommen zog der Nebel auch hier auf und ich machte mich schnell wieder hinab in Richtung Grenzstein. Der Abstieg war mit meinen Straßenschuhen teilweise etwas glitschig, ging aber noch.

Liechtenstein war leider nicht zu sehen. Der Nebel setzte sich durch.

Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich ein schönes Foto von Liechtenstein machen könnte, aber da hat mir das Wetter heute leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Am Rhein nach Norden

Am Grenzstein angekommen war schon eine gute Stunde rum und ich hatte einige Höhenmeter in den Beinen, aber ok.

Der Grenzstein zur Schweiz am südlichsten Punkt Liechtensteins.

Ein letzter Blick zurück in die Schweiz und dann geht es auf meinen Weg einmal quer durch das Fürstentum. Auch wenn das Land natürlich mitten in den Alpen liegt wird mein heutiger Lauf komplett flach verlaufen. Immer am Rhein entlang. Nicht wirklich spannend, aber man kann nicht alles haben.

Es geht zunächst wieder bergab und am Rhein angekommen dann zunächst hinter dem Rheindamm, dann auf eben diesem und später die meiste Zeit vor dem Damm direkt am Rhein, der derzeit wirklich wenig Wasser führt.

Auf dem Rheindamm im Süden Liechtensteins.

Hier gibt es nichts zu fotografieren und nichts zu sehen. Einfach stupide in Richtung Norden laufen ist angesagt und das mache ich dann auch.

Ich hatte irgendwie damit gerechnet, dass das Wetter etwas besser wird, aber es bleibt von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur neblig und kühl. Richtiger Mist. Zum Glück habe ich Mütze und Handschuhe an, die Oberschenkel sind knallrot und ich bin froh, dass ich noch eine kurze Kompressionshose anhabe.

Immer weiter geht es entlang des Rheins.

Ich merke, dass ich nicht ausreichend zu Essen dabei habe. Ich hatte leider heute Morgen nur Zeit für ein sehr spärliches Frühstück, aber am Ende geht es schon. Da muss man dann durch.

Die Strecke von Süd nach Nord beläuft sich auf etwa 29 Kilometer, insgesamt werde ich am Ende zehn Kilometer mehr auf der Uhr stehen haben.

Als ich den Grenzstein zu Österreich erblicke bin ich einfach nur froh .. geschafft, oder eben auch nicht. Vom Radweg nochmal runter in die völlig durchnässte Wiese und diagonal noch etwas weiter nach Norden bis zum nördlichsten Grenzstein Liechtensteins. Yeah.

Der nördlichste Grenzstein Liechtensteins an der Grenze zu Österreich.

Ich stehe im Drei-Länder-Eck „Liechtenstein-Österreich-Schweiz“ (der Rhein ist hier ja die Grenze), am nördlichsten Punkt Liechtensteins und lustigerweise gleichzeitig auch am westlichsten Punkt Österreichs. 🙂

Das hatte ich gar nicht auf dem Schirm, dann aber glücklicherweise noch entdeckt, denn an dieser Stelle gibt es ebenfalls noch einen einfach zu entdeckenden Cache (Infos gibt es hier).

Auf meinem Lauf bin ich übrigens auch am westlichsten Punkt des Fürstentums Liechtenstein vorbeigekommen, quasi indirekt mitgenommen. 🙂

Der Baum steht bereits in Österreich.

Meine Planung ging genau bis zu diesem Ort. Irgendwie hatte ich komplett aus den Augen verloren, dass ich ja auch noch wieder zum Hotel musste. 😀

Ein letzter Blick zurück ins Fürstentum und dann ging es noch fünf Kilometer auf einem Radweg zurück in Richtung Feldkirch. Ätzend, aber hilft ja nix.

Details zum Lauf gibt es direkt bei Strava.

Nach 5:14 Stunden (brutto) war ich dann endlich wieder am Motel und muss sagen .. auch wenn die Strecke natürlich maximal öde war: es war geil.

Denn wie gesagt .. wer ist schon mal durch ein ganzes Land gelaufen? 🙂

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Europabrückenmarathon

Mehr Informationen direkt bei Strava.

Die Idee habe ich schon ein paar Jahre im Kopf und irgendwie war jetzt der richtige Zeitpunkt, um es einfach mal zu machen.

Ein Marathon auf der Koblenzer Europabrücke. Und nur da. Start und Ziel war in einer Parkbucht in der Auffahrt zur B9 von Lützel aus. Direkt an der Strecke, also das Auto alle zehn Kilometer als Verpflegungspunkt genutzt. Perfekt.

Auf der Moselnordseite dann die B9 gequert und auf der westlichen Seite der Brücke Richtung Kernstadt gelaufen. Den Saarkreisel unterqueren und auf der anderen Seite der Brücke zurück.

Beim ersten Mal nimmt man den Blick auf die Moselstaustufe und auf die Festung Ehrenbreitstein dann noch gerne mit, im weiteren Verlauf war es allerdings einfach nur öde.

Aber ich habe nichts anderes erwartet und auch nicht erhofft. Aus dem Grund habe ich mir dann auch mentale Unterstützung geholt. 🙂

Ich höre nie Podcasts und beim Laufen höre ich auch nie Musik, aber heute habe ich die Zeit genutzt, um mir dieses 3:37 Stunden-Monster von Tim Pritlove und Pavel Mayer reinzuziehen und es war der Wahnsinn.

Hört euch diesen Podcast an! Es geht um die Geschichte hinter dem Film The Billion Dollar Code. Ich folge Pavel Mayer schon länger bei Twitter, aber das Thema Terravision ist komplett an mir vorbei gegangen. Schaut den Film/die Miniserie und hört den Podcast. Der Podcast ist einfach genial. Ich wiederhole mich. Sorry.

Ok, entschuldigt das Abschweifen. 🙂

Der Podcast hat mich über die ersten 34km oder so gebracht. Und dann war es einfach nur noch Kampf. Ein paar Elektrobeats auf die Ohren und einfach nur durch.

An den beiden Südseiten steht jeweils so ein Stein.

Die letzten beiden Runden musste ich dann ab und an auch mal gehen. Da waren die Beine einfach komplett durch, da hat man dann das fehlende, konstante Training gemerkt.

Aber dann gibt man natürlich nicht mehr auf und am Ende stehen 42,2km in rund 4:45h.

Einfach mal machen. Bin froh, dass ich mich da heute durchgequält habe. 🙂

Hab die nächsten, auf den ersten Blick, idiotischen Projekte schon im Kopf. Muss ich jetzt halt einfach mal machen …

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Run Every Single Street – Koblenz

Corona hat es möglich gemacht. Durch die Absage aller Laufveranstaltungen, die ich im Visier hatte und gleichzeitig auch durch die Unterbrechung der Fußballsaison hatte ich extrem viel Zeit und ein Loch: was mache ich denn jetzt? Laufen ist da immer eine gute Antwort.

Aus dem Grund habe ich ein Projekt verwirklicht, welches ich schon seit vielen Jahren in meinem Kopf mit mir herumtrage.

Alle Straßen der Stadt Koblenz ablaufen, jeden einzelnen Meter.

Um mich zusätzlich zu motivieren habe ich das Ganze als Challenge der TuS Koblenz Laufsportabteilung aufgezogen und tatsächlich haben sich ein paar positiv Bekloppte gefunden, die mich begleitet haben. Sechs Monate hatten die Teilnehmer Zeit, ich selbst wollte es eigentlich gerne in zehn Wochen geschafft haben (ich hatte ja noch andere Pläne! :-)).

Am Ende brauchte ich nicht ganz 12 Wochen, um die Stadt komplett kennengelernt zu haben.

StadtKoblenz
Straßen1044
Distanz1006,54 Kilometer
Anstieg15886 Höhenmeter
Dauer (brutto)101:55:52 Stunden
82 Tage
Läufe81
Blau markiert die Straßen und Wege, die ich abgelaufen bin.

Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung und es war gut, dass ich mir zur Auflage gemacht habe wirklich jeden Straßenstich, Feldweg, jede Treppe etc. abzulaufen. Sonst wäre ich am Ende wohl nicht ganz zufrieden gewesen. 🙂

Geschafft. 🙂

Die letzte Straße war dann die Jupp-Gauchel-Straße und beendet habe ich diese Challenge hinter der Tribüne im Stadion Oberwerth. Das war ein extrem komisches Gefühl. Plötzlich war es vorbei. 81 Tage lang hat sich alles nur um diese Challenge gedreht und plötzlich weiß man nicht genau, was man eigentlich am nächsten Tag macht. 🙂

Mediales Echo

Hatte ich so weder geplant, mir gewünscht, noch erwartet, aber tatsächlich haben sich da einige regionale Medien drauf gestürzt.

Die RheinZeitung titelte:

Der König der Koblenzer Straßen: 37-Jähriger ist jede einzelne gelaufen
Zum Treffen mit unserer Zeitung kommt Benjamin Klaile mit dem Rad angedüst. „Das ging schneller“, sagt er verschmitzt, wischt sich ein paar Schweißtropfen von der Stirn und joggt fürs Foto ein paar Meter. Anschließend suchen wir uns ein schattiges Plätzchen am Löhrrondell, es ist heiß. Um uns herum Autos, Menschen, Tauben. Eigentlich müsste der 37-Jährige jetzt kurz laut wie ein Löwe brüllen, damit es jeder hört: Denn Benjamin Klaile ist der König der Koblenzer Straßen. Er ist jede einzelne von ihnen gelaufen.

Naja, gebrüllt habe ich nicht, aber das Gespräch war ganz nett und da die RZ hier praktisch Monopolist ist wusste danach halt auch einfach jeder aus meinem erweiterten Umfeld, was ich gemacht und geschafft hat. Teilweise etwas unangenehm (ich mag sowas nicht so gerne), aber am Ende hat der Stolz überwiegt.

Zwei Radioauftritte folgten. Der Auftritt bei SWR1 hat mir gut gefallen, bei Antenne Koblenz fand ich es etwas komisch. Den Beitrag habe ich auch nie gehört, weil ich nicht wusste wann und ihn auch nicht zugeschickt bekam.

Außerdem zeigte noch das SWR-Fernsehen Interesse an einem kurzen Clip (findet man hier). Naja, dann doch lieber Text. Ich mag Text. 🙂

Am Ende kann ich verstehen, dass Leute darüber berichten wollen. Es ist ja auch etwas Besonders.

Aus dem Grund ist es mir auch wichtig zu erwähnen, dass ich nicht der Einzige bin, der das geschafft hat. Ich war nur der Erste.

Fabian, Gerrit, Marvin, Uwe, Angela, Michael und Frank.

Alle diese Läufer:innen haben es geschafft und können sehr stolz auf sich sein. Meinen Respekt habt ihr auf jeden Fall. 🙂

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100 Gipfel in 100 Tagen

Vorab: Ich wohne in Koblenz. Da ist es mit Gipfeln im Sinne von 3000er in den Alpen nicht so weit her, aber trotzdem kann man hier natürlich am höchsten Punkt eines Berges stehen.

Mein Hausberg ist der Kühkopf. Nichts Wildes, aber hier kann man schon 300hm in einem Rutsch, und wenn man will in nur 3km Strecke, nach oben laufen.

Ich wollte schon vor ein paar Jahren mal 100 Berge hier in der Region besteigen und das aus zwei Gründen:

  1. Höhenmeter im Training.
  2. Ecken belaufen, an denen man noch nicht war.

Das scheiterte dann daran, dass ich mich verletzt habe (wie immer) und dann war die Motivation verflogen.

Jetzt bin ich seit einiger Zeit sehr gut im Training, fühle mich gut und durch meine Teilnahme am Corona Skyrun vom Alex Holl teilnehme bin ich sowieso derzeit was Höhenmeter angeht immer auf der Suche nach schönen Runden mit großem Bergaufanteil.

Kurzum: Mich hindert gerade eigentlich nichts es einfach nochmal anzugehen.

Vom Tag an, an dem ich den ersten Gipfel erklommen habe, habe ich 100 Tage Zeit, um weitere 99 Berge zu besteigen. Ich bin gespannt wie viele Gipfelkreuze ich sammeln kann. Viele gibt es hier ja leider nicht 😉 aber egal. Dann muss ich mich halt auf einem überwucherten Hügel stehen und mich freuen. Querfeldein muss auch mal sein.

Berge

Ich habe einfach bei OpenStreetMap durch die Gegend gescrollt und habe mir da die Berge herausgesucht, die hier rund um Koblenz dargestellt wurden.

Sind das nach irgendwelchen wissenschaftlichen Erkenntnissen verifizierte Berge? Keine Ahnung. Eher nein.

Ist das irgendwie wichtig? Nö.

Wie beweise ich, dass ich auf dem Gipfel war? Gar nicht, wobei ich meine Läufe eigentlich immer bei Strava hochlade, so dass man das am Ende sicherlich irgendwie nachvollziehen könnte, wenn man möchte. Ab und an werde ich sicherlich auch mal ein Foto von einem Hügel machen.

Letztlich ist es einfach eine Challenge, um nicht flach, sondern bergauf zu laufen. Spaß haben ist hier Prio 1.

Liste der Gipfel

Die folgenden Gipfel habe ich im Rahmen dieser Challenge bestiegen.

– noch keine –

Du hast auch Lust?

Wenn du auch Bock auf die Challenge hast, dann schreib mir bei Twitter oder hier als Kommentar im Artikel. Wenn du einen Blog hast und deine Ergebnisse da irgendwie dokumentierst, verlinke ich das hier auch gerne. Ansonsten würde ich das relativ unbürokratisch halten und einfach regelmäßig einen Zwischenstand hier zur Verfügung stellen.

Es gibt letztlich keinen Sieger, weil jeder andere Berge anderer Schwierigkeitsgrade zur Verfügung bzw. als Herausforderung hat. Jeder, der es schafft bzw. versucht kann dann zumindest kurze Zeit von Ruhm und Ehre leben. 😀 Das ist ja auch schon mal was.

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1.Koblenzer „Trimm-Dich-Pfad“-Lauf am 8.3.2020

Am Sonntag, den 8.März 2020 findet der erste Koblenzer „Trimm-Dich-Pfad“-Lauf statt und ich würde mich freuen, wenn du mitlaufen würdest. Das wird sicher toll. 🙂

Einladungslauf

Es handelt sich dabei nicht um einen offiziellen Lauf mit vermessener Strecke, Startnummern und allem Pipapo, sondern um einen Trainingslauf für alle interessierten Läufer.

Du kannst nur mitlaufen, wenn du eine Einladung erhalten hast. Du kannst dich allerdings um eine Einladung „bewerben“, indem du dich per Mail bei mir meldest.

Alles auf einen Blick

Das Ganze ist alles kein Hokuspokus, sondern eigentlich nur der Versuch einige Leute zusammen zu bekommen, um gemeinsam ein wenig zu laufen. Trotzdem gibt es natürlich ein paar nötige und nützliche Informationen. Los geht’s.

Termin und Ort

Strecke

Gelaufen wird auf dem Koblenzer Trimm-Dich-Pfad. Die Runde ist zwei Kilometer lang und weist etwa 45 Höhenmeter auf.

Das Höhenprofil wirkt krasser, als es ist. Einmal relativ schnell bergab, danach recht steil bergauf und dann gewellt zurück in Richtung Ziel mit einem knackigen letzten Anstieg.

Der Trimm-Dich-Pfad existiert auch als Strava-Segment.

Die Runde ist nicht einfach, aber auch für Anfänger zu schaffen.
Da nicht jeder sofort einen Halbmarathon laufen kann, werden mehrere Distanzen angeboten.

  • 4km-Einsteigerlauf = 2 Runden mit ~90hm
  • 10km-Lauf = 5 Runden mit ~225hm
  • Halbmarathon+ = 11 Runden mit ~450hm

Wie bei jedem Lauf muss natürlich nicht durchgängig gesprintet werden. Jeder läuft sein Tempo und auch gehen/wandern ist erlaubt.
Jeder bringt die gewählte Distanz so hinter sich, wie es der aktuelle Leistungsstand zulässt.

Bitte beachte, dass ein Zeitlimit von 4h existiert. Um 14:00 Uhr wird also der Versorgungspunkt (VP) am Start/Ziel abgebaut. Wer dann noch weiter laufen möchte kann das natürlich gerne tun. 🙂

Die Zeit wird per Hand gestoppt oder anders gesagt .. jeder stoppt seine Zeit im Notfall selbst.

Teilnahme

Wie bereits gesagt ist eine Teilnahme nur per Einladung möglich. Wenn du keine Einladung erhalten hast, aber teilnehmen möchtest schicke doch bitte eine Mail an benjamin [punkt] klaile [klammeraffe] tuskoblenz [punkt] de. Ich werde Kontakt zu dir aufnehmen.

Was sonst noch so fehlt ..

Des weiteren gelten die folgenden Punkte.

  • kein Startgeld, da Freundschaftslauf, aber es existiert eine Spendenbox
  • Urkunde mit Angabe von Distanz und Zeit auf Wunsch vor Ort erhältlich, bitte vorher Bescheid geben 🙂
  • Verpflegung wird gestellt (Wasser, Bananen, Cracker), so lange der Vorrat reicht
  • Eigenverpflegung kann deponiert werden
  • es gibt keine Duschmöglichkeit (wir befinden uns im Wald)
  • wenn du nicht in der Teilnehmerliste auftauchen willst, dann sag bitte Bescheid
  • wenn du nicht auf Fotos erscheinen möchtest, dann sag mir bitte Bescheid

Haftungsausschluss

Finde ich ja immer nervig, wenn so etwas sein muss, aber hey .. so ist es leider.

Kurzfassung: Wer mitläuft tut dies auf eigene Verantwortung. Wenn du mitlaufen möchtest brauchst du eine Einladung, entsprechend werden wir Kontakt per Mail haben und dort klären wir dann alles weitere.

Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme bzw. Teilnahme. 🙂

Teilnehmer

  • Benjamin Klaile, Halbmarathon
  • Gisela von Canal, 10km + x
  • Marcel Günther, 10km + x
  • Elisabeth Berger, 10km
  • Jannis Müller
  • Chantal Bickert
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Ehlscheid #everySingleStreet

Im Jahr 2018 hatte ich mir mal zum Ziel gesetzt alle Straßen in Koblenz abzulaufen. Das hat dann aus unterschiedlichsten Gründen (Disziplin, Verletzungspech, schlechtes Zeitmanagement und am Ende dann auch fehlende Motivation) nicht wirklich geklappt.

Anfang 2019 sah ich dann dieses Video. Rickey Gates läuft jede Straße in San Francisco ab oder wie es so schön kurz auf seine Website zu lesen ist

San Francisco…………..November 1 to December 15, 2018…………..40 days and nights……………..1200+ miles

Spätestens dann war der Gedanke wieder da mein eigenes, lokales Projekt erneut zu starten. Leider war das Jahr 2019 verletzungsbedingt die reinste Seuche, so dass ich erst rund um Weihnachten wieder anfangen konnte zu laufen.

Kleinere Brötchen

Koblenz ist keine riesige Stadt, aber trotzdem summiert sich die Laufstrecke und eigentlich bin ich auch nicht der allergrößte Aspahltfan. Ich laufe lieber im Wald bzw. mindestens mal hoch und runter. Aus dem Grund habe ich meine Ziele erstmal etwas kleiner gesteckt und am vergangenen Samstag dann endlich das erste davon erreicht.

Auch wenn ich jetzt schon fast zwei Jahrzehnte nicht mehr in meinem Heimatdorf wohne, bin ich doch noch häufig da. Meine Eltern wohnen in Ehlscheid und es ist und bleibt einfach das Dorf, in dem ich aufgewachsen bin. Ich mag es einfach.

Wahrscheinlich bin ich schon im Jahr 1990 alle Straßen des Örtchens mit dem Rad abgefahren. Jedenfalls war ich immer unterwegs, aber wirklich aufgezeichnet habe ich das natürlich nie.

Am Samstag war es dann soweit und nach etwas mehr als 20km war ich zufrieden wieder im Elternhaus und habe das erste meiner 2020er-Ziele abgehakt.

Ich empfehle euch allen euch euren Ort, Stadtteil oder vielleicht ja auch die Stadt auszugucken und dann einfach mal los zu legen. Offensichtlich muss man das ja nicht alles in einem einzigen Lauf erledigen.

Aber wenn man seine Heimat kennen lernen will, dann schadet es ja auch nicht, wenn man überall mal vorbei geschaut hat. 🙂