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Quäldich: Stromberg mit Anfahrt

Eigentlich ist Montag Ruhetag und nach dem Lauf von gestern über den Lahn-Camino wäre er ja eigentlich auch angebracht gewesen. Allerdings ist Radfahren ja „nur“ mein Alternativsport. Deswegen und weil heute erstmal der letzte trockene Tag sein sollte habe ich mir noch eine kleine Ausfahrt gegönnt. 🙂

Durch das Saynbachtal bis Isenburg

Die Anfahrt zum Quäldich-Segment Stromberg ist klassische. Von Koblenz aus über Vallendar bis nach Bendorf und vor dort dann ins Saynbachtal. Die Strecke ist gut zu fahren, steigt aber stetig an. Mit etwas Einsatz kommt man aber gut ins Rollen und verliert wenig Schwung.

Leicht aber stetig ansteigend von Sayn nach Isenburg

In Isenburg angekommen sieht man schon die Ruine der Isenburg oberhalb des kleine Ortes thronen. Die Burg wurde rund um das Jahr 1100 erbaut und bis etwa 1660 bewohnt.

In Isenburg stoßen übrigens gleich vier Flüsse bzw. Bäche aufeinander. Der Ommelsbach, der Wiebelsbach und der Iserbach vereinigen sich mit dem Saynbach, der dann wiederum in Rhein mündet.

Steil bergan nach Stromberg

Die Verbindungsstraße von Isenburg nach Stromberg beginnt steil. Auf dem Weg stoppe ich zwei Mal, um Fotos von der Burgruine zu machen.

Burgruine Isenburg, links die Kirche

Im Ortsteil mit dem kreativen Namen „Siedlung“ angelangt befindet man sich bereits weit oberhalb der Ruine und hat in der Nähe der Marienkapelle einen tollen Ausblick auf Ruine und die angrenzende Kirche St.Katharina.

Marienkapelle in „Siedlung“

Im März 1945 lag Isenburg unter starkem Artilleriebeschuss. Einige Dorfbewohner starben, viele Häuser wurden beschädigt. Da der Ortsteil „Siedlung“ verschont blieb, erbauten deren Anwohner 1955 zum Dank diese Kapelle

Inschrift an der Marienkapelle am Ortseingang des Ortsteils Siedlung

Danach geht es mittelschwer und unspektakulär weiter in Richtung Stromberg. Oben angekommen ging es für mich direkt wieder steil bergab nach Sayn. Die neue Straße hat ein starkes Gefälle, so dass ich da etwas vorsichtiger bergab gefahren bin (ich bin echt kein guter Abfahrer).

Unten an Burg und Schloss Sayn vorbei und auf direktem Weg wieder über den Hinweg zurück nach Koblenz.

Blick nach Koblenz-Neuendorf bei Sonnenuntergang

Auf dem Rückweg noch den klassischen Ausblick auf Neuendorf genossen und am Ende den fünften Anstieg meines Quäldich-Gipfelsturms von der Liste gestrichen. 🙂

Alle Details zur Fahrt findet man in meinem Strava-Profil.

Status: 5 done, 95 to climb!

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Vom Moseltal ins Rheintal und zurück

Nach meinem ersten Ausritt in Sachen Quäldich-Gipfelsturm-Challenge am Dienstag musste ich erstmal einen Tag Sportpause einlegen. Die Kombination aus Berglauf in der Mittagspause und Bergfahrten am Abend war etwas zu viel für die Waden. 🙂

Und weil ich lernfähig bin .. habe ich das gestern so ähnlich wieder gemacht. Mittags eine kurze Runde über die Karthause und dann nach Feierabend wieder nach Niederfell, um das Aspelbachtal und zusätzlich noch das Mühltal in Angriff zu nehmen.

Das hier sind die beiden Quäldich-Segmete, um die es heute ging. 🙂

Durch das Aspelbachtal

Um wieder etwas Zeit zu sparen erneut mit dem Auto nach Niederfell gefahren und dort auf dem Wanderparkplatz des Traumpfads Schwalberstieg abgestellt. Von dort geht es die paar Meter erstmal runter zur Bundesstraße an der Mosel und an die Quelle des Aspeler Baches. Die Flussläufer-Challenge ist nicht aufgegeben, nur etwas in der Hintergrund gerückt. 🙂

Mündung des Aspeler Bachs in die Mosel

Ab dann geht es dann stetig nach oben. Auf etwa 9,5 Kilometern überwindet man rund 340 Höhenmeter. Es gibt auch ein Strava-Segment dieser Strecke, die man auch per Stoppomat als Rennen fahren kann. 🙂

Stoppomat in Niederfell, derzeit außer Betrieb.

Davon bin ich weit entfernt, also einfach möglichst locker nach oben gefahren. Bis zum Abzweig zum Schwalberhof bin ich die Strecke ja diese Woche schon gefahren. Hier geht es heute dann nach rechts ab. Viel los ist nicht, konkret sehe ich genau zwei Radfahrer. Autos fahren hier nicht, der Weg ist autobefreit. 🙂

Der Anstieg durch das Aspelbachtal zieht sich, aber bis auf einige wenige etwas steilere Passagen läuft es eigentlich ganz flüssig. Mit niedriger Geschwindigkeit, aber nicht wirklich hart.

Aber es ist kühl. Hatte ich etwas anders erwartet. In Pfaffenheck angekommen ziehe ich mir dann auch lieber noch die Weste für die Abfahrt durch das Mühltal an. Aber zunächst geht es kurz auf der Hunsrückhöhenstraße bis zum Abzweig nach Boppard. Dort zunächst noch eine kleine Gegensteigung bewältigen und dann auf einer super schmalen Straße in Richtung Rhein. Tolle Abfahrtsstrecke, gerne wieder.

Schmale Kreisstraße zwischen Pfaffenheck nach Boppard

Vom Rhein zurück nach Niederfell

Im Gegensatz zum Aspelbachtal ist die Straße durch das Mühltal eine ganz normale Kreisstraße. Überraschungen gab es im Aufstieg natürlich nicht, da ich ja wenige Minuten vorher erst hinab gerollt war.

Zu Beginn ist die Steigung wirklich nicht allzu stark. Erst nach etwa eineinhalb Kilometern wird es etwas steiler, es hält sich aber alles in Grenzen. Kein Vergleich zu den 19%-Rampen vom Dienstag.

Das Strava-Segment verzeichnet eine durchschnittliche Steigung von 4,9% auf einer Strecke von 7 Kilometern. Ich komme gut voran, wieder mit kleinen Gängen und niedriger Geschwindigkeit, aber trotzdem relativ flüssig.

Nach etwa der Hälfte der Strecke gibt es zwei Serpentinen, bei der zweiten gibt es einen schönen Ausblick das Tal hinunter.

Blick hinab ins Mühltal. Am Horizont sieht man bereits den Taunus auf der anderen Rheinseite.

Gegen Ende hin zieht es sich etwas, aber alles in allem ist der Anstieg absolut machbar.

Wieder zurück zum Einstieg in das Aspelbachtal und die letzen Kilometer nochmal mit Druck bergab gedüst.

Mehr Details zur Fahrt bei Strava.

Nach 1:45 Stunden war ich wieder am Auto, hatte 37km mit über 730 Höhenmetern auf der Uhr und muss sagen: das macht schon Laune.

Status meiner Gipfelsturm-Challenge: 4 done, 96 to climb! 🙂

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Höhenmeter rund um Niederfell

Laut Wetterbericht sollte heute erstmal einer der letzten sonnigen Tage sein und da ich heute Abend leider nicht am Twitter-Group-Ride teilnehmen kann, vor dem abendlichen Termin schnell noch die ersten Berge des Quäldich-Gipfelsturms in Angriff genommen.

Da mir die Zeit für die Anfahrt gefehlt hat, habe ich mich kurzerhand entschlossen das Rennrad in den Kofferraum zu packen und erst in Dieblich zu starten. Die Höhenmeter sollten die reduzierten Kilometer allerdings locker ersetzen.

Von Dieblich erstmal etwas einrollen bis nach Niederfell und von dort dann direkt drei Anstiege in Angriff nehmen. Das war der Plan.

  1. Niederfeller Bergweg
  2. Aspelbachtal
  3. Schwalberhof

Also in Niederfell zunächst den Niederfeller Bergweg Richtung Feller Hof in Angriff genommen. Rund 2,2 Kilometer mit gut 230 Höhenmetern. Um möglichst locker hoch zu fahren also am Ende wirklich fast im kleinsten Gang die Meter gemacht. Aber .. „locker“ .. also, das war nicht locker. 🙂

Das Ende des asphaltierten Niederfeller Bergwegs

Oben angekommen, ein kurzer Blick über die Mosel hinüber in die Eifel – immer wieder nett – und dann wieder bergab zum Startpunkt.

Auf der Abfahrt noch dieses schöne Foto von Niederfell geschossen. Im Hintergrund sieht man auch noch ganz klein die Burg oberhalb von Kobern-Gondorf. 🙂

Dann ab ins Aspelbachtal. Vorbei am Parkplatz des Traumpfads Schwalberstieg und dann nicht links in Richtung Schwalberhof abbiegen, sondern der Stoppomat-Strecke in Richtung Pfaffenheck folgen. So war der Plan, aber ich hab schon gemerkt, dass das heute alles länger dauert, als gedacht. Aus dem Grund habe ich den langen Weg nach Pfaffenheck doch nicht angetreten und bin direkt hoch zum Schwalberhof.

Ab der Weggabelung geht der Weg dann auch richtig steil nach oben. Gegen Ende raus wird es dann wirklich hart (ich war heute Mittag auch schon auf dem Kühkopf) und ich bin froh, als ich auch diese Steigung erfolgreich bewältigt habe.

Schwalberhof (rechts) mit Blick in die Eifel

In den Kommentaren zur Schwalberhof-Anfahrt steht dann noch dieser Hinweis:

Wer es richtig steil mag, kann am Hochpunkt der nach rechts abknickenden Kehre bis zum Ende der Asphaltierung folgen. Dort warten auf einem knappen Kilometer noch einige giftige, bis zu 17 % steile Rampen.

Na toll. Hätte ich mir besser mal nicht durchgelesen, aber ignorieren kann ich das jetzt natürlich auch nicht. Also diese Extrahöhenmeter ebenfalls noch mitgenommen. Laut Strava-Höhenprofil waren es sogar fast 18,2%, die Uhr zeigte ganz kurz 19% an .. alter Scholli, das war am Ende dann auch einfach nicht mehr spaßig. Erster Gang wechselnd im Wiegetritt und sitzend. Oben angekommen, erstmal etwas trinken und dann geht es auch schon wieder bergab.

Die Abfahrt vergeht dann im Flug und die paar Kilometer bis Dieblich sind dann auch schnell abgekurbelt. Um die Beine nochmal zu lockern genau das Richtige (die Waden merke ich auf dem Sofa jetzt aber schon :-)).

Rad schnell ins Auto gepackt, kurz alles durchgedehnt, verpflegt und ab nach Hause.

Am Ende stehen 440 Höhenmeter auf gerade einmal 18,6 Kilometern auf dem Papier. Damit bin ich sehr zufrieden.

Mehr Details bei Strava.

Ein guter Start in die Quäldich-Challenge, wenngleich ich das (derzeit) nicht mehrfach die Woche machen kann (oder?). Letztlich bin ich sehr gespannt, wie sich dieses Höhenmetersammeln auf dem Rad sich auf meine Laufform am Berg auswirken wird. Bin sehr gespannt.

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Quäldich-Gipfelsturm

Am letzten Mittwoch wurde beim Twitter-Group-Ride auf Zwift über einen harten Anstieg gefachsimpelt und dabei u.A. auf die Beschreibung des Monte Zoncolan bei Quaeldich.de verwiesen.

Ab und an bin ich mal auf der Seite gewesen, aber genutzt habe ich sie nicht wirklich. Ich wohne nicht im Bergland, Radsport ist „nur“ mein Alternativsport, also bin ich nicht wirklich die Zielgruppe.

Aber obwohl ich nicht im Bergland wohne gibt es zu meiner Überraschung relativ viele Anstiege auch hier in der Umgebung. Und daraus mache ich jetzt eine neue Challenge. 😀

100x bergan

Ich habe mir 100 Einträge aus der Quäldich-Datenbank rund um Koblenz herausgesucht. 100 Anstiege, die ich nach und nach erklimmen will. Eine zeitliche Vorgabe mache ich mir mal nicht, weil das nur so eine side-challenge sein soll. 🙂

Aber Anstiege sind halt einfach geil. Ich mag lieber bergan, als bergab fahren. Gibt Kraft und ist einfach ein super Training.

Das war es im Prinzip schon. Mal schauen, wie lange ich dafür brauche. In 2021 werde ich das ja wahrscheinlich nicht schaffen, das ist ja auch eine zeitliche Herausforderung. Dazu kann ich direkt ausschließen, dass ich jeden Anstieg mit Start in Koblenz angehe. Die Bahn wird sicherlich ein treuer Helfer werden. 🙂

Pässe / Anfahrten

Quäldich nennt die Datensätze „Pässe“ und auch wenn das bei Höhen von maximal 500 Metern ggf. eher unpassend ist, behalte ich den Begriff einfach mal bei. Ein Pass kann über unterschiedliche Anfahrten erreicht werden.

Wenn man z.B. aus Tal A über ein Pass in Tal B kommt kann man offensichtlich in beide Richtungen fahren. Das wäre dann ein Pass, mit zwei Anfahrten.

Ich zähle nicht die erreichten Pässe, sondern die unterschiedlichen Anfahrten.

Die folgenden Pässe habe ich mir herausgesucht. Alles alleine genommen keine Monster und alle gut schaffbar, aber die Masse unterschätze ich sicherlich nicht.

Update:

Ursprünglich hatte ich mir 100 Pässe herausgesucht (finden man in der Liste unten). Nach der Planung der ersten Radtour ist mir aufgefallen, dass es sinnvoller ist nicht die Anzahl der Pässe, sondern die Anzahl der unterschiedlichen Anfahrten zu zählen.

Die nachfolgende Liste werde ich zeitnah noch so umgestalten, dass dort die, bei Quäldich.de dokumentierten Anfahrten, gelistet sind, die ich mir vornehme.

Die Reihenfolge ist frei wählbar.

5 done, 95 to climb!

NrNamegefahren am
1Niederfeller Bergweg28.04.2021
2Schwalberhof28.04.2021
3Aspelbachtal30.04.2021
4Mühltal30.04.2021
5Stromberg von Isenburg aus03.05.2021

Die folgende Liste war die ursprüngliche Liste der Pässe, die ich mir herausgesucht habe. Allerdings kann man ja wie gesagt auch mehrere Anfahrten pro Pass machen.

Ich habe noch keine optimale Darstellung des Fortschritts gefunden, so dass ich erstmal beide Listen pflegen werde.

NrNamegefahren am
1Kühkopf
2Remstecken
3Dieblicher Berg
4Schwalberhof28.04.2021
5Niederfeller Bergweg28.04.2021
6Gedeonseck
7Aspelbachtal30.04.2021
8Mühltal30.04.2021
9Nörtershausen
10Tal der 13 Mühlen
11Kattenes Panoramastraße
12Lonniger Höhe
13Matthiaskapelle
14Solligerbachtal
15Metternich (Maifeld)
16Schrumpfbachtal
17Moselkerner Rosenberg
18Müdenerberg
19Brodenbacher Bergweg
20Morshausen
21Haselberg
22Rockenfeld
23Weißfeld
24Kurtscheid
25Anhausen
26Stromberg03.05.2021
27Rahms
28Neumannshöhe
29Römerich
30St. Katharinen
31Kretzhaus
32Erpeler Ley
33Rott
34Etscheid
35Ammericher Wegekreuz
36Günterscheider Höhe
37Breite Heide
38Drachenfels
39Petersberg (Siebengebirge)
40Einkehrhaus Waidmannsruh
41Margarethenhöhe
42Aegidienberg
43Cäcilienhöhe
44Köppel
45Kemmenau
46Hömberg
47Häuschen
48Forsthaus Lahnstein
49Speierskopf
50Hinterwald (Taunus)
51Dachsenhausen
52Winden
53Dörnberg
54Holzappel
55Dielkopf
56Hirschberg (Westerwald)
57Schaumburger Höhe
58Seelbach
59Weißer Stein (Taunus)
60Hauck
61Loreley
62Patersberg
63Kasselinger Berg
64Fleckertshöhe
65Sportplatz Karbach
66Hungenroth
67Spitzer Stein
68Damscheid
69Windhäuser Höfe
70Pommerner Kapellenberg
71Cochemer Krampen
72Bruttig-Fankeler Berg
73Valwigerberg
74Landkern
75Kurbüsch
76Niederlützingen
77Burg Rheineck
78Herchenberg
79Bausenberg
80Rodder (Osteifel)
81Brohltalblick
82Burg Ohlbrück
83Engeln
84Wehrer Höhe
85Gänsehals
86St. Johann
87Kürrenberg
88Königsfeld
89Neuenahrer Berg
90Landskrone
91Straußenfarm
92Dernauer Weinberg
93Krausberg
94Altenwegshof
95Ramersbach
96Scheidskopf
97Oedingen
98Rodderberg
99Kottenforst
100Beuren
100 Datensätze aus der Quaeldich.de-Datenbank